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»Sexualität und Medien – Da finde ich mich zurecht.«

Für Jugendliche sind Online- und Offline-Welten eng miteinander verbunden. Auch Sexualität spielt dabei eine große Rolle. Die Methode dieses Moduls zeigt, wie Sexualitäten in Medien dargestellt werden. Sie ermöglicht es, darüber ins Gespräch zu kommen, welche Chancen soziale Medien für die Kommunikation über sexuelle Themen mit sich bringen, aber auch, welche Probleme es dabei geben kann, zum Beispiel Cyber-Mobbing oder Grenzüberschreitungen. Jugendliche werden gestärkt, verantwortungsvoll und grenzwahrend miteinander umzugehen – analog und digital.

Infomaterialien Schutz und Sexualität und Medien

Zentrale Botschaften des Moduls:

Vergleich dich nicht – jeder Mensch ist einzigartig.

Beweg dich sicher im Netz – Daten und Bilder sind Privatsache.

Entscheide bewusst, wer was sehen soll – dein Bild gehört dir.

Allgemeine Hinweise:

Es empfiehlt sich, weitere Projekte mit stärkerem Bezug zu Medienpädagogik oder gegen Gewalt im Netz anzuschließen.

Liebe, Sex und Freundschaft – lass mal reden

Einen Chatverlauf weiterführen oder ein Rollenspiel entwickeln und über Chancen und Risiken von digitaler Kommunikation – auch in Bezug auf Sexualität – sprechen oder Offline/Online-Kommunikation vergleichen.

Ziele der Methode

Achtsam sein, was man anderen per Text, Bildern oder Gesprächen von sich zeigt oder mitteilt

Bedarfsorientiert: Unterschiede, Chancen und Grenzen von Kommunikation online und offline kennenlernen

Themen

Soziale Medien, Grenzen, Mobbing, Cyber-Mobbing, Pornografie, Nacktbilder, Recht am Bild, Online/Offline-Kommunikation, Schönheitsideale, Diskriminierung, Gruppendruck, Selbstdarstellung, Flirten, Sexting, Apps, Bestätigung, Freund*innenschaft, Flirten

Methodentyp

Sprechblasen-Chat online und Kurzszene offline oder alternativ 2 Chats

Dauer

Unterricht: 30–45 Minuten / Parcours: 30 Minuten

Materialien

8 Szenarien-Karten online, 8 Start-Karten online, 8 Szenarien-Karten offline, 8 Start-Karten offline, Emojis und Textbausteine, Blanko-Karten

Handy-Vorlage (in verschiedenen Größen und als Arbeitsblatt)

Hilfe-Karte

Vorbereitung

Handyvorlage in benötigter Größe wählen und ggf. zu einem großen Handy zusammenkleben.

Arbeitsform und Durchführungsvariante gruppengerecht auswählen. Szenen alters- und erfahrungsgerecht auswählen.

Unterstützungsangebote recherchieren. Schutzkonzept / Interventionsplan der Schule kennen.

Hinweise zur Durchführung

Einige Jugendliche haben Erfahrungen mit (medial vermittelter) sexualisierter Gewalt gemacht und die Beschäftigung damit kann negative Gefühle auslösen. Achten Sie auf Freiwilligkeit und einen achtsamen Umgang. Gewalterfahrungen der Teilnehmenden sollten nicht im Fokus stehen. Seien Sie ansprechbar für Offenlegungen von Gewalterfahrungen durch die Jugendlichen im Anschluss und bieten Sie den Jugendlichen Ihre Unterstützung an.

Verweisen Sie auf Hilfsangebote zu übergriffigem Verhalten und Mobbing im Netz (z.B. Vertrauenslehrkräfte an der Schule, lokale Beratungsstellen, Online-Dienste).

Bei Beratungsbedarf Ihrerseits sprechen Sie entsprechende Fachstellen an. Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung berät zum Beispiel eine insoweit erfahrene Fachkraft (Kinderschutzfachkraft).